Konsolidierung des Schulsystems NRW bedeutet viel Arbeit

Staatssekretär Mathias Richter über die erledigten und angefangenen Aufgaben im Schulsystem NRW; RZ vom 28.1.2019
Staatssekretär Mathias Richter über die erledigten und angefangenen Aufgaben im Schulsystem NRW; RZ vom 28.1.2019

Viel Arbeit haben Mathias Richter und Yvonne Gebauer im Schulministerium schon geleistet:

  • Inklusion auf stabile Füsse gestellt: angemessene Klassengrößen und Betreuung: 22 Kinder plus maximal 3 mit sonderpädadagogischem Förderbedarf macht 1/2 Stelle.
  • Zukunft für die existierenden Förderschulen gesichert, damit Eltern eine echte Wahl haben.
  • Geburtenentwicklung, Lehrerbedarfe für die Klassenstufen und Schulformen ermittelt und erstmalig Lehrerbedarfsprognosen erstellt. Daraus wird der LehrerInnenbedarf von 15.000 für die Grundschulen, SEK I, BK und Sonderpädagogen ersichtlich.
  • Bei gleichzeitigem rechnerischen Überhang von 16.000 Lehrern für die SEK II werden diesen Lehrerinnen und Lehrern zeitweise Angebote für die bedürftigen Schulformen erteilt.

Zählen, Rechnen und Prognostizieren hilft genauer hinzusehen: Offenbar gibt es auch einen Mangel an Studienplätzen für die benötigten Lehrer*innen und Sonderpädagog*innen. Die Schaffung einer angemessenen Anzahl von Studienplätzen ist somit die nächste Baustelle, um das Schulsystem NRW wieder zu stabilisieren. Im nächsten Schuljahr warten dann schon die  Einführung eines fundierten G9 Systems an den Gymnasium wie auch der Start der Talentschulen auf weiteres Changemanagement.