Keine Zusammenarbeit mit der AFD

Die FDP Recklinghausen spricht sich klar gegen jedwede Kooperation mit der AFD aus. Die Vorsitzende des Stadtverbandes Recklinghausen, Marlies Greve hält selbst eine Tolerierung für nicht denkbar.

Bezogen auf die Ministerpräsidentenwahl sagt sie: „Dass im dritten Wahlgang ein Liberaler gewählt wurde, war für mich im ersten Moment ein Erfolg der Liberalen. Im zweiten, bei näherer Betrachtung, war dies eine absolute Fehleinschätzung. Bei der Sitzverteilung im Parlament kann die Mehrheit nur mit Stimmen der AFD erreicht worden sein. Im Laufe des gestrigen Tages hat die AFD Thüringen, die ihren eigens aufgestellten, wenn auch parteilosen, Kandidaten fallen lies, klar kommuniziert, dass das Wahlverhalten ihrerseits so geplant war. Herr Kemmerich hätte die Wahl nicht annehmen dürfen. Es gibt es nur einen Weg: Rücktritt des Ministerpräsidenten und Neuwahlen. Offensichtlich sieht das die Thüringer FDP ganau so, was ich deutlich begrüße.“
Zu einer möglichen Zusammenarbeit der FDP Recklinghausen mit der AFD betont Marlies Greve: „Es kann und wird in Recklinghausen keine Zusammenarbeit zwischen FDP und AFD geben. Wir schließen eine Zusammenarbeit mit einer Partei, die menschenverachtenden und rechtsradikalen Ansichten einen Raum gibt, grundsätzlich aus. Wir werden uns von der AFD auch  nicht tollerieren lassen."